Generalversammlung der FFW Baumgarten 2022

Bilanz nach zwei schwierigen Jahren - Lob für Einsatzbereitschaft und gute Ausbildung

Von Franz Graber

Baumgarten, den 22.4.2022. Zwei schwierige Jahre liegen hinter der Feuerwehr. Einerseits war der Übungs- und Ausbildungsbetrieb stark eingeschränkt, andererseits musste die Einsatzbereitschaft stets aufrecht erhalten werden. Über diese Zeit legten die Verantwortlichen kürzlich ihre Berichte bei der Generalversammlung vor und ernteten von Bürgermeister Stefan Hanner und Kreisbrandinspektor Anton Eichelseder großes Lob.
Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Karl Straßl erklärte Schriftführerin Theresa Herde, daß seit der letzten Generalversammlung im Juli 2021 lediglich fünf Vorstandssitzungen stattfinden konnten. Geplante Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt fielen den damals geltenden Hygieneverordnungen zum Opfer.
Josef Lampl jun. berichtete stellvertretend für Daniel Straßl von den Fortschritten der Jugendfeuerwehr. Übungs- und Ausbildungsbetrieb sei nur eingeschränkt möglich gewesen. Er freute sich jedoch über neun Mitglieder, von denen bereits drei in den aktiven Dienst gewechselt seien.
Johannes Pichlmaier lieferte den Bericht für die insgesamt 17 Atemschutzgeräteträger. Er erklärte, daß man für 2022 schon einen Plan erarbeitet habe, und die Chancen, die Übungen durchzuführen, gut stehen würden.
Ausführlich und detailliert war schließlich der Kassenbericht von Johann Schnall, an dem es nichts zu beanstanden gab. Bei den Kassenprüfern wurde dann neu gewählt. Franz Lipp stellte sich erneut zur Verfügung. Franz Dobler jedoch nicht. Dessen Posten übernimmt nun Timo Dobler, der einstimmig gewählt wurde.
Schließlich berichtete Kommandant Alfons Straßl von acht Einsätzen. Zwei davon waren Brände, und sechs technische Hilfeleistungen. Weitere Punkte seines Berichtes waren die Übungen, Ausbildung und die Anschaffungen im vergangenem Jahr. Er sprach sich zudem für die zeitnahe Anschaffung eines Notstromaggregats für Katastrophenfälle aus.
Die Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festen, der Dank an die Senioren, die bei Beerdigungen die Feuerwehr vertreten, und die Hoffnung auf Veranstaltungen war Bestandteil des Berichts von Vorsitzendem Karl Straßl. Zudem sprach er die Spendenübergabe (Adventskalender) an die Kinderklinik in Altötting an und stellte ein Watterturnier am 6. Mai in Aussicht.
Bürgermeister Stefan Hanner betonte, daß er sich besonders freue, daß man wieder zusammenkommen dürfte. Beeindruckt zeigte sich der Rathauschef von der großen Zahl an Nachwuchs, der an diesem Abend anwesend war. Hanner ging dann noch auf das Thema "Notstromaggregat" ein und erklärte, daß dies in der bevorstehenden Gemeinderatssitzung thematisiert werde.
Kreisbrandinspektor Anton Eichelseder, der als Vertreter der Landkreisführung anwesend war, zeigte sich von den Berichten der Feuerwehr sehr angetan. Großes Lob sprach er den Mitgliedern für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und für die gute Ausbildung aus. Auch richtete er einen Blick zurück auf die Naturkatastrophe in Nordrheinwestfalen und 2016 in Simbach und welche Opfer es damals gekostet hatte. In diesem Zusammenhang warnte Eichelseder vor einer zukünftigen Zunahme solcher Wetterereignisse. - fg

Der Vortrag des Vorsitzenden Karl Straßl